Aufgaben im Dienst der Gemeinde im Besuchsdienstkreis Interview mit Herrn Dombrowski:
Fr. Illgner: Herr Dombrowski, wie lange sind Sie schon dabei beim Besuchsdienst?
Hr. Dombrowski: Das werden jetzt etwa 25 Jahre sein.
I: Sie waren ja auch im Kirchengemeinderat.
D: Ja, ich war 18 Jahre lang im Kirchengemeinderat. Mein Vater war über 30 Jahre dabei gewesen. Und als er ausschied, fragte mich Pfarrer Lassahn.
I: Sie bringen die Geburtstagsbriefe zu den Senioren in der Tiengener Oststadt.
Was haben Sie da so erlebt?
D: Viele haben schon gewusst, dass ich komme und mich erwartet. Die
meisten haben sich immer gefreut, wenn ich zum Gratulieren gekommen bin.
I: Um was geht es bei den Gesprächen?
D: Das ist ganz verschieden. Manche sprechen gern über Glaubensfragen,
andere nicht so. Es ist wichtig, dass man zuhört!
I: Nun sind Sie selbst 85 Jahre geworden und möchten diese Aufgabe in
jüngere Hände legen.
D: Ich habe es immer gern gemacht! Wenn ich daran zurückdenke, was ich
alles erlebt habe … - es war eine gute Zeit. Ich hatte auch selbst viel Freude
daran. Wenn man selber einen festen Glauben hat, dann weiß man, Gott ist
immer mit dabei.
Wir danken Herrn Dombrowski nicht nur für das Gespräch, sondern vor allem für seine so viele Jahre währende aktive Mitarbeit!